Microsoft: Stand September 2026

Copilot in PowerPoint: Brand Kit und Skills im Team

Brand Kit und Skills sind in Copilot für PowerPoint verfügbar. So entwickeln KMU markenkonforme Präsentationen mit prüfbaren Inhalten und Vorlagen.

WERKVERSTAND / INTELLIGENZ VERBINDEN

Auf den Punkt

Microsoft hat Brand Kit und Skills in Copilot für PowerPoint am 14. September 2026 als allgemein verfügbar mit Microsoft-365-Copilot-Lizenz angekündigt. Ein Brand Kit liefert freigegebene Gestaltungselemente; Skills machen wiederkehrende Arbeitsschritte nutzbar. Für Unternehmen entsteht der Nutzen durch konsistente Vorlagen und weniger Nacharbeit. Korrekte Inhalte und die Freigabe einer Präsentation müssen weiterhin separat geprüft werden.

Ein Brand Kit ist eine verbindliche Gestaltungsgrundlage

Nach Microsofts Beschreibung kann ein Brand Kit Vorlagen, Bilder, Icons, Schriften und weitere freigegebene Elemente bereitstellen. Eine strengere Markenführung kann genehmigte Layouts und zusätzliche Folienhinweise vorgeben. Für ein KMU beginnt die Arbeit deshalb mit einer kleinen, sauberen Auswahl. Welche Vorlage ist aktuell? Welche Logos und Bilder dürfen verwendet werden? Welche Schrift funktioniert auf den Geräten der Empfänger? Entfernen Sie alte Varianten, bevor sie in neue Präsentationen gelangen. Eine Marke wird nicht allein durch das richtige Logo konsistent. Auch Tonalität, Informationsdichte und die Art, Zahlen zu erklären, müssen zum Anlass passen und bei der Abnahme berücksichtigt werden.

Skills für wiederkehrende Präsentationsarbeit einsetzen

Microsoft nennt vorgefertigte Skills für typische Aufgaben sowie persönliche und administrativ verteilte Skills. Die konkrete Auswahl prüfen Sie in Ihrer PowerPoint-Oberfläche. Als eigener Teamstandard eignet sich beispielsweise eine Prüfung auf Zielgruppe, Kernaussage und offene Einwände. Beschreiben Sie dafür nachvollziehbare Schritte und gewünschte Ausgabe. Ein Skill sollte nicht gleichzeitig eine Präsentation neu schreiben, Fakten erfinden und das gesamte Layout verändern. Teilen Sie größere Aufgaben in verständliche Teile. Für die Wiederverwendung zählt außerdem, ob ein anderer Mitarbeiter das Ergebnis beurteilen kann. Eine kurze Anweisung mit klaren Prüfkriterien ist oft hilfreicher als eine lange Sammlung stilistischer Wünsche ohne Reihenfolge.

Praxisbeispiel: eine Vertriebspräsentation aktualisieren

Ein Dienstleistungsunternehmen möchte seine vorhandene Unternehmenspräsentation für einen konkreten Kundentermin kürzen. Es verwendet die freigegebene Vorlage, aktuelle Leistungsbeschreibungen und einen bestätigten Ablauf des Gesprächs. Zuerst wird eine Folienstruktur mit einem Ziel pro Folie entworfen. Danach werden passende vorhandene Inhalte ausgewählt. Ein Review-Skill kann Rückfragen und unklare Aussagen markieren. Preise, Referenzen und Ergebnisbehauptungen prüft ein Verantwortlicher gegen die Originalquellen. Das ist ein illustratives Vorgehen, keine automatische Kundenerfolgsgarantie. Bei fehlenden Daten soll eine Folie einen offenen Platzhalter oder eine Rückfrage enthalten. Ein ansprechendes Diagramm mit erfundenen Zahlen wäre kein akzeptabler Ersatz.

Inhalt und Gestaltung in zwei Durchgängen prüfen

Prüfen Sie zuerst die Geschichte: Versteht die Zielgruppe das Problem, die angebotene Leistung und den nächsten Schritt? Jede Zahl braucht eine nachvollziehbare Quelle und eine passende Bezugsgröße. Erst danach bewerten Sie die Darstellung. Sind Texte lesbar, Kontraste ausreichend und wichtige Elemente auf kleineren Bildschirmen erkennbar? Prüfen Sie Tabellen und Diagramme besonders sorgfältig, weil eine kleine Formatänderung die Aussage verschieben kann. Lassen Sie einen Kollegen die Präsentation ohne mündliche Zusatzinformationen ansehen. Wenn zentrale Begriffe dann unklar bleiben, muss die Folie verbessert werden. Ein Brand Kit kann Gestaltung vereinheitlichen, aber die fachliche Verständlichkeit nicht automatisch gewährleisten.

Vorlagen und Skills verantwortlich pflegen

Bestimmen Sie eine Person, die freigegebene Vorlagen und Skills pflegt. Veränderungen sollten mit einem kurzen Hinweis auf Zweck und Datum verbunden sein, damit das Team weiß, welche Fassung gilt. Testen Sie einen neuen Skill mit einer kurzen und einer umfangreicheren Präsentation sowie einem Fall mit fehlenden Quellen. Entscheiden Sie anschließend, wer ihn verwenden darf und welche Abnahme trotzdem erforderlich ist. Messen Sie im Pilot die Zeit bis zur freigegebenen Präsentation, nicht nur bis zum ersten Entwurf. Erfassen Sie wiederkehrende Korrekturen, etwa überladene Folien oder falsche Fachbegriffe. Solche Beobachtungen helfen, den Skill sinnvoll zu verbessern und die Gestaltungsvorgaben zu vereinfachen.

Häufige Fragen zu Brand Kit und Skills

Braucht die Funktion eine bestimmte Lizenz? Die Ankündigung nennt eine Microsoft-365-Copilot-Lizenz; prüfen Sie zusätzlich die tatsächliche Bereitstellung im Konto. Ersetzt das Brand Kit eine Designfreigabe? Es liefert eine Grundlage, die fertige Präsentation bleibt zu prüfen. Können Skills im Team verteilt werden? Microsoft beschreibt administrative Veröffentlichung für bestimmte Nutzer, Gruppen oder die Organisation; persönliche Skills sind davon zu unterscheiden. Was eignet sich als erster Skill? Eine klar definierte Review-Aufgabe mit sichtbaren Hinweisen pro Folie. Wann lohnt sich die Einführung? Wenn ähnliche Präsentationen regelmäßig entstehen und heute viel vermeidbare Korrekturarbeit verursachen. Beginnen Sie bei einem häufigen Format, bevor sämtliche Präsentationsarten auf einmal umgestellt werden.

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