Praxisleitfaden

Codex Sicherheit: Sandbox und Freigaben

Ziel ist es, Sandbox, Netzwerk und Freigaben passend zum Risiko einzustellen. Dokumentiert werden folgende Prüfpunkte: Workspace-Grenze, Schreibrechte, Netzwerk, Secrets und externe Wirkung.

WERKVERSTAND / INTELLIGENZ VERBINDEN

Auf den Punkt

Codex-Sicherheit verbindet technische Sandbox-Grenzen mit Freigaberegeln und den Rechten zusätzlicher Werkzeuge. Diese Ebenen werden getrennt geprüft. Eine lokale Ausführung bedeutet weder vollständige Offline-Verarbeitung noch eine automatische Absicherung aller verbundenen Dienste.

01 / FIT

Geeignet, wenn

  • Ein konkreter Arbeitsauftrag und ein fachlicher Verantwortlicher sind benannt.
  • Ein dokumentierter Grenztest zeigt erlaubte Arbeit im Workspace und den Umgang mit unerlaubtem Schreiben, Netzwerkzugriff oder externer Wirkung. Secrets erscheinen dabei weder im Ergebnis noch in unnötigen Protokollen.

02 / GRENZEN

Nicht die erste Wahl, wenn

  • Zu vermeiden: Bequemlichkeit über Least Privilege zu stellen. Wenn Rechte aus Bequemlichkeit erweitert werden, ohne den konkreten Bedarf und die zusätzlichen Wirkungen zu prüfen, fehlt die Grundlage für eine verantwortbare Freigabe.

Sandbox und Freigabe getrennt einstellen

Die Sandbox begrenzt technisch den Zugriff ausgeführter Befehle. Die Freigaberegel bestimmt, wann zusätzliche Bestätigung oder Prüfung nötig wird. Eine großzügige Freigabeeinstellung macht Rechte nicht enger; eine Rückfrage allein ist keine technische Isolation. Prüfen Sie die tatsächlich wirksame Konfiguration für den gewählten Host und Auftrag, einschließlich übergeordneter Organisationsregeln.

Verbundene Werkzeuge gesondert betrachten

Ein lokaler Codeauftrag kann zusätzliche Apps, Browserzugänge oder MCP-Werkzeuge verwenden. Deren Identitäten und Rechte gehören in die Prüfung, selbst wenn die lokale Dateigrenze eng ist. Notieren Sie, welche externen Änderungen möglich sind und welcher Kontrollpunkt gilt. Sensible Testfälle werden mit geeigneten Ersatzdaten durchgeführt; Zugangsdaten dürfen dabei weder im Diff noch in unnötigen Logs landen.

Die Grenze mit einem echten Test prüfen

Ein erlaubter Auftrag soll innerhalb des vorgesehenen Projekts funktionieren. Ein gezielter Grenztest prüft dagegen unerlaubte Schreibziele, nicht benötigte Netzwerkzugriffe und verweigerte externe Aktionen. Bewerten Sie die beobachtete Reaktion statt nur die angezeigte Einstellung. Nach einer Rechteerweiterung wird der betroffene Test wiederholt. Ein fehlerfreier Build ersetzt diese Sicherheitsprüfung nicht.

Entscheidungsmatrix

PrüfpunktWeiter, wennStoppen, wenn
Daten und VerantwortungDokumentiert: Workspace-Grenze, Schreibrechte, Netzwerk, Secrets und externe Wirkung.Scope, Daten oder Verantwortung sind noch ungeklärt.
KontrollnachweisEin dokumentierter Grenztest zeigt erlaubte Arbeit im Workspace und den Umgang mit unerlaubtem Schreiben, Netzwerkzugriff oder externer Wirkung. Secrets erscheinen dabei weder im Ergebnis noch in unnötigen Protokollen.Es liegt nur eine unbewertete Demo ohne Abnahmenachweis vor.
FreigabegrenzeOwner, Freigabe, Ersatzweg und nächster Prüftermin sind festgelegt.Zu vermeiden: Bequemlichkeit über Least Privilege zu stellen. Wenn Rechte aus Bequemlichkeit erweitert werden, ohne den konkreten Bedarf und die zusätzlichen Wirkungen zu prüfen, fehlt die Grundlage für eine verantwortbare Freigabe.

Nachvollziehbar bleiben

Primärquellen

Nächster sinnvoller Schritt

Welches KI-System passt zu Ihrem Betrieb?

In acht Schritten vom allgemeinen KI-Interesse zu einer klareren Entscheidung für Ihren Betrieb.

KI-Systemcheck starten
KostenlosAnbieterneutralKeine Zugangsdaten